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Meine Lieblingsvorlesung

Ich sass ganz vorne, konnte alles gut sehen und sogar Fotos machen.  
Das Verrückteste für mich ist: Das ist die Universität Zürich, wo meine ältere Schwester jetzt studiert! (Leider habe ich sie dort nicht gesehen, weil sie in einem anderen Gebäude Unterricht hatte.)  

Meine Lieblingsvorlesung: „Wir schauen ins Tier“

Prof. Dr. Kircher mit einem Tennisball
Prof. Dr. Kircher mit einem Tennisball

Diese Vorlesung fand ich am spannendsten, weil ich Tiere liebe. Es ging um Tiermedizin und darum, wie Tierärzte ins Tier „hineinschauen“, ohne das Tier aufzuschneiden. Dafür benutzen sie ein Röntgengerät. Damit suchen sie heraus, was das Problem ist – zum Beispiel, wenn ein Tier schlecht schlucken kann, Bauchweh hat oder manchmal kotzen muss.

Am ungläubigsten fand ich: Hunde können die komischsten Sachen verschlucken. Auf den Röntgenbildern hat man gesehen, was da im Bauch drin ist. Ein Hund hatte etwas verschluckt, das aussah wie ein kleines Schwein – wahrscheinlich ein Spielzeug, so ähnlich wie ein Sparschwein. Ein anderer hatte zwei Tennisbälle verschluckt. Und ich habe auch gehört, dass Hunde sogar ein Badetuch verschlucken können. Wie geht das überhaupt?!

Es gab ganz viele Tiere, die untersucht wurden: Tiger, Hunde, Katzen und andere wilde Tiere. Das grösste Tier, das sie untersucht haben, war ein Elefant. Das kleinste war eine Fledermaus. Das fand ich richtig beeindruckend.

Die Vorlesung zeigte auch, wie die Tierärzte mit solchen ungewöhnlichen Fällen umgehen. Besonders eindrücklich war ein konkreter Fall, bei dem die chirurgische Behandlung und der Heilungsverlauf gezeigt wurden. Ein Hund hatte einen Holzstängel vom Bratfleisch verschluckt, der den Darm beschädigte und eine Operation erforderlich machte. Glücklicherweise war der Schaden nicht so schwerwiegend und die Heilung verlief schnell, aber es war trotzdem eine belastende Situation für das Tier.

Wichtige Erkenntnisse zur Haustiersicherheit
Man muss echt aufpassen, was Hunde fressen oder was zuhause herumliegt. Sie können selbst nicht einschätzen, ob etwas für sie sicher ist. Wenn sie etwas Falsches verschlucken, kann das richtig gefährlich werden, und manchmal braucht es sogar eine Operation. Das ist bestimmt schlimm fürs Tier.

Zukunft
Nach den Vorlesungen habe ich mir gedacht: Ich möchte später auch mal an dieser Universität studieren. Ich liebe Tiere sehr und finde, ich kann gut mit ihnen umgehen. Vielleicht werde ich auch irgendwas machen, bei dem ich Tiere behandle, oder Hundetrainerin werden. Und vielleicht könnte ich sogar Tierärztin werden, weil ich gesehen habe, dass das ein sehr cooler Job ist.

Für die Kinder-Universität Zürich, Anastasia

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