Meine Erlebnisse als Kinderreporterin
Als ich zusammen mit meiner Freundin und meinem kleinen Bruder auf dem Weg zur Kinder-Uni war, war ich sehr aufgeregt, weil ich Affenmenschen und allgemein Fabelwesen sehr spannend finde. Weil es eine lange Reise war, (ich lebe nämlich im Kanton Glarus), durfte mein Bruder vorne im Auto sitzen, weil ihm oft schlecht wird. Ich und meine Freundin sassen hinten. Wir redeten über das Thema und spielten ein Spiel, bei dem wir unsere Legis anmalten, aber möglichst unauffällig, damit die andere nicht merkt, was man gemacht hat. Als wir ankamen, waren wir fast zu spät. Wir gingen schnell zum Stempeltisch im Lichthof und liessen unsere Legis stempeln. Dort bekam ich auch meinen Kinder-Reporter-Ausweis. Dann ging ich hinein, während die anderen in der Schlange warteten. Manche wirkten angespannt, die anderen eher ruhiger. Innen war es sehr ruhig, da nur die Kinder-Reporter schon dort waren. Ich setzte mich an einen Platz in der zweiten Reihe und packte meine Sachen aus. Ich war aufgeregt, ein Handy haben zu dürfen, weil man das sonst nicht darf. Nach etwa fünf Minuten kamen die anderen hinein. Ich hatte zum Glück noch ein Platz neben mir und ein Platz hinter mir, wo meine Freundin und mein Bruder sitzen konnten.
Yeti, Bigfoot & Co.
Die erste Vorlesung war über Affenmenschen. Ich fand es sehr interessant, dass es überall auf der Welt ähnliche Geschichten von Affenmenschen gibt, zum Beispiel vom Yeti, Bigfoot, Alma, Yowie, Yeren, Chuchunaa, Ebu Gogo und Orang Pendek. Manchen wird nachgesagt, dass sie riesig sind, etwa 2-3 Meter, bei anderen aber sagt man, sie sind kleiner als ein normaler Mensch. Manche sollen in dichten Wäldern leben, andere im Gebirge und wieder andere auf Savannen. Es gibt aber keine konkreten Beweise, dass sie echt sind... Ich weiss nicht, ob mich das erleichtert oder nicht. Ich denke irgendwie, dass sie wahrscheinlich gefährlich wären, wenn sie wirklich echt wären, irgendwie faszinieren sie mich aber auch.
Der Dozent hiess Prof. em. Dr. Heinz-Ulrich Reyer. Er hat auch ein Buch geschrieben. Es heisst Rendezvous der Fabelwesen und ist sehr spannend. Ich habe es schon 3-mal gelesen und es ist mein Lieblingsbuch. Dort drin ist mehr über Fabelwesen. Am spannendsten von dem finde ich eigentlich, dass man früher bei Fabelwesen dachte, dass sie am Rand der Welt oder einfach sehr weit weg von hier wohnen. Das machen wir immer noch, mit Aliens auf anderen Planeten.
Nur noch ein Level! Warum Games so fesseln
Die letzte Vorlesung war von Prof. Dr. Michael Schaub und der Titel war: Nur noch ein Level! Warum Games so fesseln. Das fand ich spannend, weil ein Profi-Gamer dort war und Sachen darüber erzählte. Ich war schon auf dem Weg dorthin aufgeregt, weil ich das Thema sehr spannend finde aber auch ein bisschen traurig, weil es mein letztes Mal an der Kinder-Uni war. Zuerst stellte der Dozent viele fragen, zum Beispiel: Kennst du Fortnite? Dann konnte man eine gelbe, grüne oder rote Karte hochheben. Grün, wenn man es kennt, gelb wenn man sich nicht sicher ist und rot, wenn man es nicht kennt. Es war auch ein Profi-Gamer da, er sagte, dass er jetzt nicht so oft spielt wie am Anfang. Er musste für das Game auch sehr viel lernen, nicht nur das, was normale Spieler können, sondern auch mathematische Formeln. Er sagte, dass man beim Gamen aufpassen muss, weil es nicht nur süchtig macht, sondern auch echte schaden am Körper macht.
Am Ende stellten sehr viele Leute Fragen, ich glaube, es waren mehr als sonst. Nach der Fragerunde gingen sehr viele Leute nach vorne. Er blieb lange dort, damit er alle Fragen beantworten konnte.
Es war spannend, eine Kinder-Reporterin zu sein, ich empfehle es für alle, die gerne schreiben und Lust haben.