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Bericht über zwei Vorlesungen

Autor: Für die Kinder-Universität Zürich, Zezhen

Warum Medizin bei Jungs und Mädchen anders wirkt

Bild aus der Vorlesung «Warum Medizin bei Mädchen und Jungen anders wirkt»

Am 11.3.2026 hat uns Prof. Dr. Carolin Lerchenmüller etwas über Medizin erklärt. Es ging darum, warum Medizin bei Jungen und Mädchen manchmal unterschiedlich wirkt.

Zuerst hat sie uns erklärt, dass alle Menschen verschieden sind. Mädchen haben zwei X-Chromosomen. Jungen haben ein X-Chromosom und ein Y-Chromosom. Diese Chromosomen helfen zu bestimmen, ob jemand ein Mädchen oder ein Junge ist.    

Sie hat uns auch erzählt, dass es Menschen gibt, die biologisch als Mädchen geboren sind, sich aber als Junge fühlen, oder umgekehrt. Jeder Mensch ist unterschiedlich, und das ist auch gut so. Deshalb ist es wichtig, dass jede Person die Medizin bekommt, die am besten zu ihr passt.

Danach haben wir ein Video angeschaut. Dort wurde erklärt, dass das Geschlecht bei Krankheiten eine wichtige Rolle spielen kann. Zwei Gründe dafür sind die Gene und die Hormone. Beides gehört zum biologischen Geschlecht.

Ein Beispiel dafür ist der Herzinfarkt. Wenn man im Internet nach „Herzinfarkt“ sucht, sieht man oft zuerst Männer auf den Bildern. Frauen sieht man viel seltener.

Dabei bekommen Männer zwar öfter einen Herzinfarkt, aber mehr Frauen sterben daran. Ein Grund ist, dass Frauen manchmal später ins Krankenhaus gehen oder dass ihre Symptome nicht sofort erkannt werden.

Ausserdem haben Frauen oft ein stärkeres Immunsystem als Männer. Das hilft ihnen, besser gegen Krankheiten zu kämpfen. Manchmal kann es aber auch passieren, dass das Immunsystem zu stark reagiert und sogar eigene gesunde Zellen angreift.

Warum ist der Wald geschützt?

Waldbestand im Wandel

Am 18.03.2026 hat uns Prof. Dr. Johannes Reich erzählt warum der Wald geschützt ist.

Zuerst hat er uns erklärt das es immer noch gleich viel Wald gibt wie 1879 Weil der Wald dort schon geschützt war. Danach hat er uns manche Begriffe erklärt wie z.B.:

Rodung=Waldbäume fällen und Wurzeln ausgraben

Streitholz=Wem dieses Waldstück gehören sollte

Schutzwald=Schützt Häuser, Strassen und Eisenbahnlinien vor Lawinen, Erdrutschen und Überschwemmungen

Bannwald=Verboten Bäume zu fällen

Brut- und Setzzeit=Zeit, in der Tiere Bruten oder Jungtiere zur Welt bringen (Hunden müssen in dieser Zeit an die Leine genommen werden)

Danach hat er uns erklärt was der Unterschied zwischen «Sozialen Normen» und «Recht» ist.

Soziale Normen sind z.B.:

·      Ungeschriebene Regeln, an die sich Menschen Halten, weil es die Gemeinschaft so erwartet.
·      Beispiel: Kleidung, Anstandsregeln beim gemeinsamen Essen, Begrüssungsrituale.
·      Grundlage: Tradition und Kultur
·      Sich nicht daran halten = unanständig sein
·      Sanktionen: schiefe blicke, auslachen usw.

Rechte sind z.B.:

·       Schriftliche regeln, die für alle gelten, weil sie demokratisch beschlossen worden sind.
·       Beispiele: Regeln im Strassenverkehr
·       Grundlage: Gesetzgebung (Demokratie)
·       Sich nicht daran halten = illegal (gegen das recht)
·       Sanktionen: Busse, Gefängnis, Verbot

Nachdem hat Johannes uns erklärt das in Andermatt ein teil vom Wald stehen geblieben ist damit er das Dorf vor Lawinen Schützt.

Zum Schluss hat er uns die antworten auf die Frage «Warum ist der Wald geschützt» aufgeklärt:

1.     Rechte gilt für Alle. Es ist schriftlich festgehalten und demokratisch besprochen. Wir alle können daher wissen, was man im Wald tun darf und was nicht. Bei sozialen Normen (Anstand) ist das nicht immer so.

2.  Der Wald ist geschützt, weil er für Menschen und Tiere wichtig ist. Der Wald hat Funktionen wie:
a. Schutz: Der Wald Schützt vor Lawinen, Steinschläge und Erdrutschen (Schutzwald).
b. Nutzung: Der Wald wird von den Menschen für die Gewinnung von Holz genutzt (Häuser, Möbeln, Brennholz etc.). Holz ist ein nachwachsender Rohstoff
c. Wohlfahrt: Der Wald ist Lebensraum von Wildtieren und Pflanzen, er dient den Menschen zu Erholung, Speichert Quellenwasser (Trinkwasserversorgung) und CO2 (Klimaschutz)

3.     Das Recht sagt, während der Brut-und Setzzeit (1.april-31.Juli) müssen Hunden an der Leine sein. Motorfahrzeuge dürfen nicht in den Wald und mit dem Velo muss man auf dem Weg bleiben.

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