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Renate Schubert, Professorin für Nationalökonomie an der ETH Zürich

Zur Schule ging ich immer gern – fast alle Fächer machten mir Spass, Sprachen und Mathe ganz besonders. Was sollte ich damit nach der Matura nur anfangen? Zum Glück hatte ich eine grössere Schwester, die Volkswirtschaft studiert hatte – was sie davon erzählte, fand ich spannend, und so wagte ich es auch. Bis heute habe ich diesen Entschluss nicht bereut, denn ökonomische Themen sind wichtig und spannend. Womit beschäftigt man sich eigentlich in der Volkswirtschaftslehre (bzw. Nationalökonomie)?

Es geht zunächst darum zu erklären, wie Märkte für bestimmte Güter funktionieren, warum und wann es unserer Wirtschaft gut geht oder alles teurer wird oder wie die Erderwärmung mit der Wirtschaft zusammenhängt. Kennt man diese Zusammenhänge, kann man zum Beispiel Politikern raten, was sie tun können, damit Märkte möglichst gut funktionieren, unsere Wirtschaft möglichst wächst oder die Preise möglichst tief bleiben. Beratung von Politikern gehört zu den Dingen, die ich besonders spannend finde. Als Vorsitzende des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen) habe ich hier viele interessante Kontakte.

Wir zeigen den Politikern beispielsweise was getan werden kann, um die Erderwärmung wirksam zu begrenzen. Solche Beratungen und die entsprechenden Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft oder mit Politikerinnen und Politikern nützen auch den Studierenden der ETH: Sie werden über die neuesten Entwicklungen in der Klimapolitik orientiert. Das gilt auch für die Schülerinnen und Schüler an der Kinder-Universität Zürich!