Von Wirbelkanonen, Magnus-Gleitern und Elefanten im Zimmer

Dozent: Prof. Dr. Christof Aegerter

Wir sehen sie nicht, aber trotzdem ist sie immer da: die Luft. Sie ist für Mensch und Tier lebenswichtig – ohne sie würden wir ersticken. Eine Kerze brennt nur mit Luft, ein Flugzeug kann nur dank der Luft fliegen. Es gibt viele andere Effekte, die ohne Luft nicht möglich sind. Wir werden in diesem Workshop einige Luft-Experimente durchführen und versuchen, sie zu erklären. Die Luft über uns ist so schwer wie das Gewicht eines halben Elefanten. Die Lösung der Frage, weshalb wir trotzdem nicht erdrückt werden, versuchen wir im Kurs zu finden.

Und überhaupt, weshalb kocht das Spaghettiwasser in den Skiferien viel schneller als zuhause?

Können wir die Luft sichtbar machen? Ja, das können wir. Wie, das zeigen wir dir im Kurs.

Wir zeigen euch verblüffende Experimente, die ihr auch zu Hause machen könnt, um eure Eltern zum Staunen zu bringen.

Wann?

Samstag, 17. März 2018  |  10.00 bis 12.00 Uhr 

Wer?

3. und 4. Klasse

20 Plätze stehen zur Verfügung

Wo?

Life Science Learning Center der UZH, Standort Irchel

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

 

Programmänderungen möglich.

Christof Aegerter: Mehr über mich ...

Ich bin in Bern und Winterthur aufgewachsen. Dinge zu reparieren und zu verstehen wie sie funktionieren, gehören schon lange zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Um diesen Tätigkeiten vertieft nachzugehen, habe ich nach einer Wirtschaftsmatur begonnen, Physik an der Universität Zürich zu studieren. Dabei habe ich viel über die Welt gelernt, es gab aber auch danach immer noch sehr viel mehr zu lernen. Darum habe ich nach meinem Studium noch doktoriert. Dabei habe ich mich mit Fragen auseinandergesetzt, die noch niemand anderes vorher gestellt hat. Das hat mir so gut gefallen, dass ich das auch heute noch – mehr als 15 Jahre später – mache.

In dieser Zeit habe ich mich mit vielen Fragen beschäftigt, von Elementarteilchen über Supraleiter zu Sandhaufen und Schäumen, und ich beschäftige mich momentan hauptsächlich damit, wie sich Licht verhält, wenn es stark durchgeschüttelt wird und wie sich Lebewesen entwickeln.

Die verschiedenen Projekte, an denen ich gearbeitet habe, haben mich auch in der Welt herumgebracht. Mehr als 10 Jahre habe ich in Frankreich, England, Kalifornien,  Holland und Deutschland verbracht. Seit ein paar Jahren bin ich wieder zurück an der Universität Zürich, wo ich inzwischen als Professor meine Forschungsfragen stelle und gleichzeitig Physik unterrichte.