Warum Medizin bei Mädchen und Jungen anders wirkt
Für wen?
Für alle Kinder der 3. bis 6. Klasse, ohne Vorkenntnisse.
Wann und wo?
Mittwoch, 11. März 2026, 14.30–15.30 Uhr.
Die Vorlesung findet am Campus Irchel (Y04-G-30) statt.
Darum geht es in der Vorlesung
Wusstest du, dass Medikamente bei Mädchen und Jungen manchmal ganz unterschiedlich wirken können? Oder dass bestimmte Krankheiten bei Frauen häufiger vorkommen – und andere eher bei Männern? Lange Zeit hat man das gar nicht so genau untersucht. Viele Medikamente wurden vor allem an Männern getestet. Erst in den letzten Jahren haben Forscherinnen und Forscher angefangen zu fragen: Wie wirkt Medizin eigentlich bei allen Menschen – egal ob Mädchen oder Junge?
Prof. Dr. Carolin Lerchenmüller ist Ärztin und Wissenschaftlerin. Sie erforscht, wie Herzkrankheiten bei Frauen und Männern unterschiedlich verlaufen – und warum das so ist. In ihrem Vortrag erzählt sie spannende Geschichten aus der Medizin:
Warum kann das Herz von Mädchen manchmal anders reagieren als das von Jungen?
Warum helfen bestimmte Medikamente bei manchen besser als bei anderen?
Und wie können Ärztinnen und Ärzte dafür sorgen, dass alle die beste Behandlung bekommen?
Du wirst erfahren, wie die Forschung versucht, diese Unterschiede zu verstehen – und warum es so wichtig ist, dass in Zukunft niemand mehr vergessen wird.
Mehr über die Referentin: Carolin Lerchenmüller
Als ich selbst einmal etwas schwerer krank war, wollte ich unbedingt verstehen, was in meinem Körper passiert und wie Ärztinnen und Ärzte Menschen wieder gesund machen können. Diese Zeit hat mich sehr geprägt – und sie war der Anfang meiner Begeisterung für die Medizin. Heute bin ich Ärztin und Forscherin und beschäftige mich vor allem mit dem Herzen – also wirklich mit dem Organ, das in unserer Brust schlägt!
Mich interessiert besonders, wie Gesundheit und Krankheit davon beeinflusst wird, ob man ein Mädchen oder ein Junge ist. Ich möchte, dass Medizin für alle gleich gut funktioniert – ganz egal, wer man ist. Deshalb untersuche ich in meiner Forschung zum Beispiel was wir darüber schon wissen und was wir noch herausfinden müssen, aber auch warum das Sport-treiben bei Frauen vielleicht besser Herzerkrankungen vorbeugt als bei Männern.
Ich erzähle gerne anderen von meiner Arbeit, weil ich zeigen möchte, wie spannend Medizin ist – und dass Forschen nichts Geheimnisvolles ist. Jeder kann neugierig sein und Fragen stellen – genau so beginnt Wissenschaft.
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