Mücke

Stechende Mücken und Co. – hautnah!

Leitung: Alexander Mathis, Professor für Parasitologie an der UZH

Stechende Mücken können ganz schön lästig sein. Zudem sind sie gefährlich, weil sie Krankheitserreger bei Mensch oder Tier übertragen können.

Im Kurs werden wir die verschiedenen Entwicklungsstadien von Mücken unters Mikroskop nehmen und den Unterschied von Männchen und Weibchen kennenlernen.

Weshalb bloss stechen uns die Mücken? Stimmt es, dass Mücken vor allem Menschen mit süssem Blut stechen? Wie finden sie ihre Opfer? Wie schützt man sich am besten vor ihnen? Und: haben diese lästigen Insekten in der Natur auch einen Nutzen? Wie weit können Mücken fliegen? Ein Experiment wird dies zeigen.

Leitung: Prof. Dr. Alexander Mathis und med. vet. Chiara Tochtermann, Veterinärparasitologie.

Wann?

Samstag, 29. Oktober 2016, 10.00 bis 12.30 Uhr

Wer?

Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Primarklasse.
Es stehen 24 Plätze zur Verfügung.

Wo?

Diagnostikzentrum der Vetsuisse Fakultät, UZH, Standort Irchel

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

Achtung: Bei zu vielen Anmeldungen werden die Plätze ausgelost.

Programmänderungen vorbehalten!

Alexander Mathis: Mehr über mich ...

Als Kind hatte ich zwei Freizeitbeschäftigungen: Fussball spielen und in einem kleinen Wald am Rande des Dorfes umherschweifen, wo wir auch allerlei Tiere aufspürten (Salamander, Kröten). Mit meinen Eltern war ich an den Wochenenden und in den Ferien häufig in der Natur, am liebsten zum Wandern in den Bergen (was ich immer noch gerne mache). Das Beobachten von Wildtieren, wie etwa Gämsen, war dabei für mich immer ein Erlebnis. So war es denn auch nicht erstaunlich, dass ich mich nach der Matura für ein Studium der Biologie entschied.
Eigentlich wollte ich Wildtierforscher werden. Während des Studiums begann ich mich aber für Krankheitserreger zu interessieren und dafür, wie sich die befallenen Organismen gegen diese Schmarotzer wehren. Zuerst erforschte ich in der Schweiz und in Holland Krankheiten von Pflanzen. Später habe ich dann wiederum in der Schweiz und in Australien verschiedene Parasiten erforscht, also Schmarotzer von Mensch und Tieren.

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit Mücken, Fliegen und Zecken. Dazu fangen wir diese Plagegeister in der Natur oder züchten sie im Labor, um ganz unterschiedliche Fragestellungen genauer untersuchen zu können. So wollen wir etwa wissen, welche Mücken nun genau welche Krankheit übertragen können. Mit unserer Arbeit möchten wir Möglichkeiten finden, wie Menschen und Tiere besser vor solchen Krankheiten geschützt werden können. Da gibt es noch viel zu tun!