Zecken unterm Mikroskop

Leitung: Prof. Dr. Peter Deplazes vom Institut für Parasitologie der UZH

Illustration: Romana Semadeni

Zecken gehören zu den Spinnentieren und saugen Blut, nachdem sie tief in die Haut gestochen haben. Gefürchtet sind sie jedoch, weil sie einige gefährliche Krankheitserreger mit ihrem Speichel auf ihre Opfer übertragen können.

Wie überleben Zecken draussen und wie finden sie ihre Opfer? Sie sind Hungerkünstlerinnen und können im feuchten Waldboden über ein Jahr hungern und dort auch problemlos den Winter überstehen. Ihre wichtigste Vorgehensweise ist die Geduld. Sie warten auf ihre Opfer, tage-, ja wochenlang auf einem Grashalm oder im Dickicht. Ein nahendes Reh oder eben einen Menschen nehmen sie durch die leichten Erschütterungen des Bodens wahr, auch Schweiss, Körperwärme und die Atemluft ihrer Opfer regt sie an. Streift das Opfer dann vorbei, klammern sie sich mit ihren kleinen Krallen fest und suchen danach eine geeignete und sichere Stichstelle am Körper.

Im Kurs werden wir das Verhalten der Zecken in einem Experiment beobachten, sie messen und mit dem Mikroskop die Wahrnehmungsorgane und Stichorgane der Zecken untersuchen. Gefährlich wird es jedoch für euch nicht – alle unsere Untersuchungen machen wir in geschlossenen Gefässen!!

Wann?
Samstag, 16. November 2013, 10.00 bis 12.00 Uhr

Wer?
Schülerinnen und Schüler der 4. & 5. Primarklasse
Es stehen 28 Plätze zur Verfügung.

Wo?
Universität Zürich Irchel / Tierspital Zürich
Diagnostikzentrum der Vetsuisse Fakultät
Winterthurerstrasse 268, 8057 Zürich
Detaillierte Angaben folgen mit der Zulassung zur Veranstaltung..

Lageplan

Diagnostikzentrum (PDF, 571 KB)

Anreise zum Areal der Vetsuisse Fakultät