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Spürnasen und Zungenheld*innen – wie wir riechen und schmecken

Für wen?

Für alle Kinder der 3. und 4. Klasse, ohne Vorkenntnisse. 

Wann und wo?

Mittwoch, 6. Mai 2026, 14.15–15.45 Uhr.  
Der Workshop findet am Campus der Universität Zürich statt. 
Der genaue Treffpunkt wird den ausgelosten Teilnehmenden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. 

Darum geht es im Workshop

Was erwartet euch?
In diesem spannenden Workshop tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Sinne – genauer gesagt: Riechen und Schmecken! Habt ihr euch schon mal gefragt, warum eine Pizza so lecker duftet oder warum Zitronen den Mund zusammenziehen? Warum man bei Schnupfen kaum etwas riecht? Gemeinsam finden wir heraus, wie unsere Nase und Zunge als echte Superdetektive für Gerüche und Geschmäcker arbeiten.

Wie funktioniert Riechen eigentlich?
Zuerst schauen wir uns an, was in unserer Nase passiert, wenn wir an einer Blume oder einem Stück Käse schnuppern. Mit Hilfe von Modellen und kleinen Experimenten entdecken wir, wo sich die «Riechzellen» verstecken und wie sie Gerüche in elektrische Signale umwandeln, die direkt in unser Gehirn sausen. Wusstet ihr, dass wir Menschen Tausende verschiedene Gerüche unterscheiden können?

Was hat das Riechen mit Schmecken zu tun?
Jetzt kommt die Zunge ins Spiel! Süss, sauer, salzig und bitter kennt ihr schon. Aber was ist Umami? Und wie beeinflusst das Riechen den Geschmack? Hier machen wir erneut spannende Selbstversuche und finden auch heraus, wo sich sonst noch Geschmackszellen im Körper verstecken.

Was nehmen wir mit?
Am Ende wisst ihr, wie diese Sinne funktionieren und warum Riechen und Schmecken so eng zusammenhängen. Ihr könnt erklären, warum der Geruchssinn manchmal ausfällt, wie bei einer Erkältung – und warum man dann oft das Essen fad findet. Ihr bekommt auch Tipps, wie man das Riechen trainieren kann – z. B. mit Geruchsgymnastik, wie sie auch echte Riechforscher oder sogar Patienten nach einer Corona-Erkrankung machen.

Wissenschaft zum Anfassen
Unser Workshop bringt euch die spannende Welt der Sinnesforschung ganz nah. Ihr erfahrt, wie Ärztinnen und Forscher mit diesen Themen arbeiten, wie man Riechtests durchführt und was man tun kann, wenn jemand nichts mehr riecht. Vielleicht wird ja aus euch eines Tages ein «Riechforscher» oder eine «Zungendetektivin»?

Mehr über den Workshopleiter: Michael Soyka

Michael Soyka
Prof. Dr. med. Michael Soyka, Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurg, USZ

Hallo! Ich heisse Michael Soyka, bin 46 Jahre alt und habe selbst Kinder – in etwa in eurem Alter. Ich arbeite am Universitätsspital Zürich und dort leite ich die Abteilung für Rhinologie. Ganz schön schwieriges Wort, oder?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Was macht ein Rhinologe überhaupt? Das ist eigentlich ganz einfach erklärt: Ich bin sozusagen ein Nasen-Experte! Gemeinsam mit meinem Team kümmere ich mich um Menschen, die Probleme mit der Nase haben – zum Beispiel, weil sie nicht mehr richtig durchatmen können oder weil ihre Nasennebenhöhlen krank sind. Oft müssen wir solche Probleme im Operationssaal behandeln und durch die Nase hindurch operieren.

Aber das ist noch nicht alles! Viele Menschen kommen auch zu uns, weil sie nichts mehr riechen oder kaum noch schmecken können – manchmal nach einer Erkältung, einem Unfall oder nach einer Corona-Erkrankung. Dann wird es spannend: Wir untersuchen genau, woher das Problem kommt und überlegen uns, wie man den Riech- oder Geschmackssinn vielleicht wieder zurückbringen kann.

Ich finde es super spannend, wie unser Körper funktioniert – vor allem, wie Nase, Riechzellen und Gehirn zusammenarbeiten. Und ich freue mich riesig, euch etwas davon zeigen zu dürfen.

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