Das nasse Element – Lebenselixier für Mensch und Natur?

Erde – der blaue Planet? Ohne Wasser kein Leben – doch wieso ist das so? Und warum spricht man manchmal auch von der «unbändigen» Kraft des Wassers? 
Zumindest auf der Erde ist das Wasser eine der Voraussetzungen für das Leben, wie wir es kennen.
Aber Wasser ist nicht immer gleich Wasser. Wasser spielt eine wichtige Rolle in vielen Religionen, Wasser kann für die Stromerzeugung genutzt werden und manchmal kann Wasser auch zu einer Gefahr für uns werden.
Wir begeben uns auf eine Reise durch die Geschichte und Bedeutung von Wasser, betrachten den Wasserkreislauf und lernen, wie wir dazu beitragen können, damit Hochwasser und Überschwemmungen besser vorhergesagt werden können.

Wann?

Samstag, 12. März 2022, 10.00–12.00 Uhr

Wer?

Kinder der 3. und 4. Klasse

Wo?

Science Lab der UZH, Standort Irchel

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

 

Programmänderungen vorbehalten

Reik Leiterer: Mehr über mich ...

Ich bin ein Spieler. Ich kann problemlos Stunden vor dem Go- oder Schachbrett verbringen und mich ziemlich lange in den Weiten der virtuellen Welten von Computerspielen verlieren. Aber vor allem spiele ich gerne mit den Dingen, die mich in meinem Alltag umgeben: mit der Sprache, mit Farben, Formen, Melodien und auch mit Ideen und Gedanken. Das Faszinierende bei dieser Art von Spiel ist die Ungewissheit – ich weiss nie, ob und was dabei herauskommt.

Diese Faszination an der Ungewissheit hat mich letztendlich, zusammen mit einer grossen Portion Neugier und Reiselust, in die Wissenschaft gebracht. Nach Ausflügen unter anderem in die Medizin, Kunst, Mathematik und Biologie fand ich endlich die Disziplin, die meinen Wünschen am ehesten gerecht wurde: die Geografie. Bei keinem anderen Fach konnten so viel, scheinbar verschiedene, Dinge kombiniert werden. Religion und Wirtschaft? Geografie! Plastikverpackungen und Eisbären? Geografie! Klimawandel und Literatur? Geografie! Wertvolle Mineralien und Computer? Geografie! Das passte. Und passt auch immer noch. – Und jetzt? Jetzt habe ich eine Arbeit, bei der ich mir jeden Tag die neuesten Satellitenbilder anschauen kann, bei der ich mit Ski und Drohne in den Bergen unterwegs bin und bei der ich Brett- und Computerspiele dahingehend anschaue, ob sie geeignet wären, Kindern und Jugendlichen die Vielfalt der Naturwissenschaften näher zu bringen. Was will ich mehr? :)

 

Milena Perraudin: Mehr über mich…

Als Kind war es für mich schwierig, ein Lieblingsfach in der Schule zu bestimmen. Am liebsten hatte ich eine gute Mischung von fast allen Fächern. Das war gut für meine Schulzeit. Die gefiel mir nämlich sehr gut. Die Berufswahl hingegen fiel mir schwerer. Schliesslich entschloss ich mich zu einer Ausbildung in der Finanzwelt. Denn da konnte ich rechnen und gleichzeitig meine sprachlichen Kenntnisse anwenden. Zudem ist man mit Menschen in Kontakt.

Während der Ausbildung durfte ich dann sogar für eine längere Zeit nach England und in die Westschweiz gehen. Dort lernte ich Leute aus der ganzen Welt kennen. Deren verschiedene Kulturen und Herkunftsländer faszinierten mich. Ich realisierte, wie wenig ich eigentlich über unsere Welt wusste. So entschloss ich mich, Geografie zu studieren. Je mehr ich dann über unsere Welt lernte, desto faszinierter war ich. Fast alles hängt irgendwie zusammen. Die Umwelt beeinflusst die Menschen und ihre Kultur und umgekehrt.

Als Geografin oder Geograf entwickelt man einen sehr breiten Blick auf die Welt und die aktuellen Herausforderungen. Da kommt man auch immer wieder in Kontakt mit diversen Nachbardisziplinen angefangen in der Physik bis hin zur Soziologie. Genau das gefällt mir. Es ist wieder diese gute Mischung. Heute schätze ich mich glücklich, dass ich meine Faszination für die Geografie an Kinder und Jugendliche weitergeben darf.