Stechende Mücken und Co. – hautnah!

Dozierende: Dr. Niels Verhulst und med. vet. Lena Maurer UZH, Veterinärparasitologie

Stechende Mücken können ganz schön lästig sein. Zudem sind sie gefährlich, weil sie Krankheitserreger bei Mensch oder Tier übertragen können.

Im Kurs werden wir die verschiedenen Entwicklungsstadien von Mücken unters Mikroskop nehmen und den Unterschied von Männchen und Weibchen kennenlernen.

Weshalb bloss stechen uns die Mücken? Stimmt es, dass Mücken vor allem Menschen mit süssem Blut stechen? Wie finden sie ihre Opfer? Wie schützt man sich am besten vor ihnen? Und: haben diese lästigen Insekten in der Natur auch einen Nutzen? Wie weit können Mücken fliegen? Ein Experiment wird dies zeigen.

Wann?

Samstag 9. Mai 2020, 10.00 bis 12.00 Uhr

Wer?

Kinder der 3. Klasse

24 Plätze stehen zur Verfügung.

Wo?

Diagnostikzentrum der Vetsuisse Fakultät, UZH, Campus Irchel

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

 

Programmänderungen vorbehalten

Niels Verhulst: Mehr über mich …

Schon als Kind wollte ich immer Wissenschaftler werden. Ich probierte gerne Dinge aus und versuchte herauszufinden, wie etwas funktioniert. Ich liebte auch die Natur und genoss die langen Wanderungen mit meinen Eltern in den Niederlanden und während unserer Ferien in den Bergen. Schon in der Sekundarschule hatte ich eine klare Vorliebe für die Biologie, und an der Universität lernte ich noch mehr über Pflanzen und Tiere. Ich begann mich für Insekten zu interessieren, vor allem für solche, die Krankheiten übertragen.

Während meiner Forschung habe ich untersucht, warum manche Menschen öfter von Mücken gestochen werden als andere. Ich habe dann die Gerüche, die Mücken anlocken, genutzt, um Mückenfallen zu entwickeln. Der Hauptteil meiner Forschung habe ich in den Niederlanden durchgeführt, aber ich war auch regelmäßig in Afrika, um Stechmücken zu studieren, die Krankheiten übertragen.

Seit 2017 beschäftige ich mich in der Schweiz mit Mücken und Zecken. Dazu fangen wir diese Plagegeister in der Natur oder züchten sie im Labor, um ganz unterschiedliche Fragestellungen genauer untersuchen zu können. So wollen wir etwa wissen, welche Mücken nun genau welche Krankheiten übertragen können. Mit unserer Arbeit möchten wir Möglichkeiten finden, wie Menschen und Tiere besser vor solchen Krankheiten geschützt werden können. Da gibt es noch viel zu tun!