Was uns der Schnee von gestern erzählen kann

Wie bildet sich denn Schnee? Was sind Lawinen? Wieso macht Schnee manchmal seltsame Geräusche? Und was hat Schnee mit dem blauen Gletschereis zu tun?

Schnee ist wunderbar: Sei es, um im Winter Schneemänner und Schneefrauen zu bauen, Schlitten zu fahren oder um einfach die schönen Eiskristalle in der Sonne glitzern und schmelzen zu sehen.

Aber Schnee kann auch gefährlich werden: Er kann Bäume umfallen lassen, Unfälle auf den Strassen verursachen oder ganze Häuser mit sich reissen.

In diesem Workshop erfahrt ihr ganz viel zur aktuellen Schnee-Forschung und warum Schnee für unser Leben in der Schweiz aber auch für die Tiere und Pflanzen weltweit von grosser Bedeutung ist. Wir schauen uns die Schneeflocken ganz genau an und entdecken die Mathematik hinter ihren Formen, lösen das Geheimnis vom «Blutschnee» und wissen, warum Bakterien und Schneefall zusammenhängen.

Und natürlich werden wir uns auch darüber unterhalten, wie wohl die Winter in der Schweiz zukünftig aussehen werden – denn auch in der Schweiz wird es im Mittel von Jahr zu Jahr wärmer.

Wann?

Mittwoch, 1. Dezember 2021, 14.30–16.00 Uhr

Wer?

Kinder der 3. und 4. Klasse

Wo?

Online via Zoom

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

Programmänderungen vorbehalten

Reik Leiterer: Mehr über mich ...

Ich bin ein Spieler. Ich kann problemlos Stunden vor dem Go- oder Schachbrett verbringen und mich ziemlich lange in den Weiten der virtuellen Welten von Computerspielen verlieren. Aber vor allem spiele ich gerne mit den Dingen, die mich in meinem Alltag umgeben: mit der Sprache, mit Farben, Formen, Melodien und auch mit Ideen und Gedanken. Das Faszinierende bei dieser Art von Spiel ist die Ungewissheit – ich weiss nie, ob und was dabei herauskommt.

Diese Faszination an der Ungewissheit hat mich letztendlich, zusammen mit einer grossen Portion Neugier und Reiselust, in die Wissenschaft gebracht. Nach Ausflügen unter anderem in die Medizin, Kunst, Mathematik und Biologie fand ich endlich die Disziplin, die meinen Wünschen am ehesten gerecht wurde: die Geografie. Bei keinem anderen Fach konnten so viel, scheinbar verschiedene, Dinge kombiniert werden.
Religion und Wirtschaft? Geografie!
Plastikverpackungen und Eisbären? Geografie!
Klimawandel und Literatur? Geografie!
Wertvolle Mineralien und Computer? Geografie!

Das passte. Und passt auch immer noch. – Und jetzt? Jetzt habe ich eine Arbeit, bei der ich mir jeden Tag die neuesten Satellitenbilder anschauen kann, bei der ich mit Ski und Drohne in den Bergen unterwegs bin und bei der ich Brett- und Computerspiele dahingehend anschaue, ob sie geeignet wären, Kindern und Jugendlichen die Vielfalt der Naturwissenschaften näher zu bringen. Was will ich mehr? :)