Ein Leben in der Kälte – vom Plankton im Meer bis zum Eisbären

Die Arktis ist ein faszinierender Lebensraum – sowohl für die Tiere als auch für die Pflanzen, die sich an die niedrigen Temperaturen und die speziellen Lichtbedingungen sehr gut angepasst haben. In diesem Workshop lernt ihr das Plankton kennen, welches so wichtig für das Leben auf der Erde ist. Wir folgen den Walen auf ihrer Reise, den Eisbären auf der Suche nach Robben und den Inuit beim Bau eines Kajaks. Wir verstehen, wie sehr sich das Leben in der Arktis aktuell wandelt - und warum dies auch unser Leben in der Schweiz beeinflusst. Und vielleicht kennt ihr nach dem Workshop auch das Geheimnis der Polarlichter und der Einhörner der Meere!

Wer?

3. und 4. Klasse

Wann und wo?

Am Mittwoch, 26. Oktober 2022, 14.30 – 16.00 Uhr. 

Online, via Zoom

Detaillierte Informationen folgen bei Zulassung zur Veranstaltung.

Programmänderungen vorbehalten!

Reik Leiterer: Mehr über mich ...

Ich bin ein Spieler. Ich kann problemlos Stunden vor dem Go- oder Schachbrett verbringen und mich ziemlich lange in den Weiten der virtuellen Welten von Computerspielen verlieren. Aber vor allem spiele ich gerne mit den Dingen, die mich in meinem Alltag umgeben: mit der Sprache, mit Farben, Formen, Melodien und auch mit Ideen und Gedanken. Das Faszinierende bei dieser Art von Spiel ist die Ungewissheit – ich weiss nie, ob und was dabei herauskommt.  

Diese Faszination an der Ungewissheit hat mich letztendlich, zusammen mit einer grossen Portion Neugier und Reiselust, in die Wissenschaft gebracht. Nach Ausflügen unter anderem in die Medizin, Kunst, Mathematik und Biologie fand ich endlich die Disziplin, die meinen Wünschen am ehesten gerecht wurde: die Geografie. Bei keinem anderen Fach konnten so viele, scheinbar verschiedene, Dinge kombiniert werden. Religion und Wirtschaft? Geografie! Plastikverpackungen und Eisbären? Geografie! Klimawandel und Literatur? Geografie! Wertvolle Mineralien und Computer? Geografie! Das passte. Und passt auch immer noch. – Und jetzt? Jetzt habe ich eine Arbeit, bei der ich mir jeden Tag die neuesten Satellitenbilder anschauen kann, bei der ich mit Ski und Drohne in den Bergen unterwegs bin und bei der ich Brett- und Computerspiele dahingehend anschaue, ob sie geeignet wären, Kindern und Jugendlichen die Vielfalt der Naturwissenschaften näher zu bringen. Was will ich mehr? 😊