Warum haben wir Schmerzen?

Artikel zur Online-Vorlesung «Warum haben wir Schmerzen?»

Schmerz
Schmerzen: Jeder erlebt sie unterschiedlich. (Bild: Benjamin Thorn)

 

Bericht von Yashvi

Ich bin Yashvi Narulla und bin 11 Jahre alt. Ich gehe in die 5. Klasse in die Primarschule Greifensee. Ich spiele sehr gerne Klavier. Ich wünsche mir Informatikerin zu werden. Mit der Kinderuni habe ich die Möglichkeit erhalten im Herbstsemester 2020 bei dem Zoom Workshop mitzumachen.

Ich begrüsse Euch herzlich zu meinem Artikel: “Warum haben wir Schmerzen”.

In unserem Körper haben wir ganz Vieles zu entdecken. Zum Beispiel: Blut, Knochen und Muskeln. Wir haben etwa 206 Knochen in unserem Körper. Die bekanntesten sind der Schädel, die Rippen, das Schlüsselbein, die Wirbeln, die Ober- und Unterschenkel, die Schulterblätter, Kiefer, Elle, Speichel und viele andere. Von den Muskeln haben wir sogar noch mehr, nämlich etwa 650. 50 davon sind im Gesicht.

In den Muskeln gibt es aber da noch was zu forschen: unsere Nerven. Durch die spüren wir alles. Zum Beispiel: Du streichelst eine Katze. Genau wegen den Nerven spürt man das Fell. Nerven gehen von den Muskeln überall im Körper durch die Wirbelsäule zu unserem Gehirn. Dort wird das Signal sofort aufgenommen und wir spüren es. Das Ganze passiert aber Blitzschnell.

Komm, wir lernen anhand von zwei Experimenten!

Erster Versuch:

Man braucht dafür: einen Zahnstocher, eine Wäscheklammer, einen Partner.

So geht's: Man nimmt zuerst die Wäscheklammer und klemmt sie auf die Haut. Es ist egal wo auf der Haut für ca. 10 Sekunden und dann schreibt man in ein Notizheft hinein wie weh es tut auf einer Skala von 1 bis 10 . 10 tut am meisten weh.

Zweiter Versuch:

Also, der/die Partner(in) nimmt zuerst den Zahnstocher und hält ihn ca. 10 Sekunden an einem Ohr und schreibt in das Notizbuch wie weh es tat von 1-10.

Dann nimmt man die Wäscheklammer und legt es ans Ohrläppchen und dann sticht der Partner(in) dir 10 mal auf die Haut mit dem Zahnstocher für ca. 10 Sekunden. Danach schreibt man die Werte ins Notizbuch.

Beispiel für Schmerzempfinden:

Angenommen man schneidet sich in den Finger:

Ein paar von unseren Nerven also an der Stelle, wo man sich geschnitten hat, werden angeschnitten.

Die Nerven senden blitzschnell ein Signal an unser Gehirn.

Es kommen Blutplättchen zu der Stelle und verhindern, dass das Blut weiter hinauskommt.

Die Nerven brauchen ein paar Stunden bis sie sich wieder erholen.

Die Schnittstelle verheilt sich.

Ich frage mich, ob wir den gleichen Schmerz wie die Tieren haben? Warum töten Menschen dann Tiere für Leder oder für Experimente und auch vieles mehr…??? :((

“Danke!”, an alle die diesen Workshop veranstaltet haben. Ich freue mich sehr weil ich das erst mal eine Kinderreporterin bin. Diesen Workshop habe ich mit meiner beste Freundin Nicole gemacht, also wir haben es sehr informativ und spannend gefunden. Vielen Dank an Dr. Maurer, Frau Hofmann und Frau Fuchs für eine tolles Projekt für die neugierigen kleinen Forscher und Forscherinnen.

Gerne wieder. :))