Was ist was? – Ein Glossar

Seit wann gibt es die Universität Zürich?

Die Universität Zürich (UZH ) ist die erste Universität in Europa, die von einem demokratischen Staatswesen gegründet wurde – das war im Jahr 1833. Heute ist sie die grösste Universität der Schweiz mit sieben Fakultäten und über 26 000 Studierenden.

Was ist eine Fakultät?

Eine Fakultät ist eine Gruppe zusammengehörender Wissenschaften an einer Universität. An der Universität Zürich gibt es eine Theologische, eine Juristische, eine Wirtschaftswissenschaftliche, eine Medizinische und Veterinär-medizinische (Vetsuisse-Fakultät), eine Philosophische und eine Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät. Mehr über die einzelnen Fakultäten findest du auf der Homepage der Universität Zürich: http://www.unizh.ch/fakultaet/

Was ist ein Hörsaal?

Die Vorlesungen finden in Hörsälen statt. Hörsäle sind meistens grösser als Klassenzimmer, manchmal sitzen sogar mehrere hundert Studierende im Hörsaal. An der Universität ist jede Vorlesung in einem anderen Hörsaal, und die Studierenden wandern zwischen den Hörsälen. Das ist ganz anders als in der Schule, wo zu einer Schulklasse ein Klassenzimmer gehört.

Was ist eine Legi (Legitimationskarte)?

Eine Legi ist die Abkürzung für Legitimationsausweis. Das ist eine Karte, die bestätigt, dass man als Studentin oder Student an der UZH eingeschrieben ist.

Was ist eine Vorlesung?

Eine Unterrichtsform an der Universität nennt man Vorlesung. Ähnlich einer Unterrichtsstunde in der Schule werden in der Vorlesung Dinge erklärt, die man wissen sollte, um ein Zeugnis zu erhalten und später die Universität abschliessen zu können.

Was ist eine Professorin, ein Professor und warum ist er oder sie ordentlich?

An der Universität unterrichten und forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schon sehr lange Wissenschaft betreiben und auch solche, die gerade eben ein Studium abgeschlossen haben. Die Vorlesungsreihe, die du besuchst, wird hauptsächlich von «Ordentlichen» Professorinnen und Professoren gehalten. Das heisst nicht, dass sie immer einen aufgeräumten Schreibtisch haben, sondern dass sie sich in ihrem Fachgebiet sehr gut auskennen und an der Universität angestellt sind.

Wer ist eine Privatdozentin, ein Privatdozent und warum unterrichtet sie oder er privat?

Eine Privatdozentin oder ein Privatdozent hat wenig mit einem Privatdetektiv zu tun, er kommt nicht in geheimem Auftrag an die Universität, sondern unterrichtet und betreut ebenso wie die Professorinnen und Professoren die Studierenden, allerdings ist er nicht fest angestellt. Privatdozierende haben neben einer Doktorarbeit eine weitere wissenschaftliche Arbeit verfasst: Die Habilitation, mit der sie oder er die wissenschaftliche Qualifikation nachgewiesen hat.

Was bedeutet Bachelor, Master und was ist ein Doktorat?

Das sind Titel, die an der Universität wie Zeugnisse an deiner Schule vergeben werden. Wenn eine Studentin, ein Student an der Universität eingeschrieben ist, besucht er Vorlesungen oder Seminare und bekommt Punkte, falls er die Prüfungen besteht. Der Bachelor-Studiengang dient der Vermittlung von Grundlagenwissen und befähigt zum weiterführenden Masterstudium.
Wenn sie oder er dann noch weiterforschen möchte, kann sie oder er eine Doktorarbeit schreiben, die beleuchtet dann ein Thema von allen Seiten. Den Doktortitel kann man an allen Fakultäten bekommen, zum Beispiel Dr. phil. für jemanden, der seine Doktorarbeit an der Philosophischen Fakultät geschrieben hat. Oder Dr. med., wenn sie oder er die Arbeit an der Medizinischen Fakultät geschrieben hat.

Wer ist der Rektor und wer die Prorektoren?

So wie an der Schule hat auch die Universität eine Direktorin oder einen Direktor: er oder sie wird Rektorin oder Rektor genannt und ist dafür verantwortlich, dass an der Uni alles funktioniert. Die Prorektorinnen oder Prorektoren helfen ihm bei dieser Aufgabe.

Was ist ein Semester?

Ein Universitätsjahr wird in in ein Herbst- und ein Frühjahrssemester eingeteilt. Dazwischen gibt es Semesterferien.